Das Portal zur Englischen Bulldogge - Bulldog
Das erste und älteste Portal zur Bulldogge in deutscher Sprache.
Seit 1997 online, vereins-unabhängig, nicht-kommerziell - ausschließlich dem Wohl und der Gesundheit dieser wunderbaren Hunde verpflichtet.


Um 1900: Der echte "The Perfect Bulldog"- um Dimensionen gesünder als der heutige Show-Bulldog.
Bei einem solchen Bulldog-Standard wie vor >100 Jahren wäre Qualzucht ein Fremdwort. Heute ist Qualzucht beim Bulldog der reale Standard.


Franics
Hier eine Hündin, die man weitgehend als einen Prototyp des heutigen gesunden Bulldogs ansehen kann,
dem alleine die Zukunft gehört - wenn es noch eine Zukunft für diese Hunderasse gibt.


Bruno, ein Rüde von einem gesunden Typ.

Warum es mein letzter Bulldog sein wird.

von Christoph Jung

Ich konnte kaum laufen, da begeisterten mich bereits Bulldogs. Wir besuchten oft den damaligen kleinen Tierpark Heiderust bei Venlo in den Niederlanden. Dort waren Familien mit Kindern willkommen. Und insbesonders hatten die alten Besitzer einige Bulldogs, die dort frei herumliefen. Schnell war ich mitten unter Bulldogs. Sie begrüßten mich überschäumend herzlich, freuten sich über meine Freude. Trotz ihrer vordergründig tollpatschig, derb wirkenden Bewegungen hat mich nie einer umgestoßen. Ich fühlte mich immer umarmt und geborgen unter ihnen.

Bulldogs sind eine ganz besondere Hunderasse, speziell von ihrem Charakter her. Der liegt im Spannungsfeld demonstrierter Lethargie und grollendem Donner. Seine Konstante ist die innige Liebe zum Menschen und besonders zu Kindern. Der Bulldog ist der wohl am häufigsten in aller Welt portraitierte Hund, sei es als Name für Sportclubs, Schiffe, Motorräder, als Emblem oder in der Werbung. Bulldogs werden bereits von den Römern beschrieben und von Queen Elisabeth I, Begründerin des British Empire, bewundert. Allerdings galt deren Bewunderung der Kampfkraft des historischen Bulldog, der über viele Jahrhunderte in den Arenen des Stierkampfs missbraucht wurde. Vor 200 Jahren schulte er dann zum Begleithund des britischen Gentleman um. Und das ausgesprochen erfolgreich, wie ich meine.

Viele Jahre nach Heiderust war es endlich soweit. Meine beruflichen Verhältnis ließen es zu, dass ich meinen "eigenen" Bulldog haben konnte. Es war Willi. Eine Seele von Hund, eine Charaktergröße, mein bester Freund. Eben ein richtiger Bulldog. Er wurde 11 Jahre. Doch es waren auch 11 Jahre der ständigen Sorge um die Gesundheit dieses Rassehundes mit FCI-Champion-Stammbaum. Es verging kaum einmal ein Monat ohne irgendwelche gesundheitlichen Probleme; Entropium, Falten, Korkenzieherrute, Zwischenzehenzysten, Otitis und so weiter. Immer war irgendwas. Heute lese ich, dass die schon katastrophal niedrige Lebenserwartung des Bulldogs von 6 Jahren und 3 Monaten weiter auf skandalöse 6 Jahre gesunken ist.

Und alle reden von Tierschutz, Tierliebe und Liebe zum Bulldog - aber kaum jemand erhebt seine Stimme für die Gesundheit dieser so herrlichen Hunderasse. Ganz im Gegenteil. Erhebt man seine Stimme und weist auf die eklatanten Missstände in seiner Zucht und dem Handel mit Bulldogwelpen hin, so erntet man einen gewaltigen Shitstorm bis hin zu massiven Bedrohungen an Leib und Leben. Facebook war zeitweilig voll davon. Die juristischen Bedrohungen per Anwalt und Anzeigen, die ich ausnahmslos gewonnen habe, waren da eine wirklich harmlose Sache. Die Hetzerinnen kamen dabei überwiegend aus einer Szene, die sich selbst unter dem Label Tierschützer und Hundefreund vermarktet. Also aufgepasst. Bulldog-Züchter und -Züchterinnen, die einen Weg in Richtung der Gesundung der Zucht einschlagen wollten, wurden und werden von diesen Leuten regelmäßig gemobbt, eingeschüchtert und letztlich in fast allen Fällen in die Kapitulation getrieben. Ich war viele Jahre Geschäftsführer in mittelgroßen Wirtschaftsunternehmen. In der freien Wirtschaft wird nicht mit Wattebällchen geworfen. Doch die Niedertracht der Hundezucht- und Auslandshundehandels-Szene schlägt das alles um Längen.

Entscheidend ist aber ein anderer Grund: Von Seiten des Staates gibt es offensichtlich kein Interesse an einer Änderung der Verhältnisse. Die Lobby der Nahrungsmittel- und Agrarindustrie in Brüssel und Berlin lässt keine ernsthafte Verschärfung des Tierschutzgesetzes zu. Auch die Veterinäre und die Vetpharma-Industrie hat kein Interesse daran, einen Großteil ihrer Kundschaft im Kleintierbereich zu verlieren. Unser Staat und die EU bekämpfen Qualzucht nicht, sie beschützen sie (vgl. auch Massentierhaltung)! Es sind dieselben Unternehmen, die uns das angeblich gesunde Hundefutter verkaufen wollen, die eben diese Verhältnisse maßgeblich verteidigen. Das ist also eine Frage der großen Politik.

Seit 8 Jahren lebe ich nun zusammen mit Bulldog Bruno. Wir hatten lange nach einem (einigermaßen) gesunden Bulldog gesucht. Bruno scheint nach wie vor kerngesund. Der Züchter hat bei den Bulldogs kurz nach seinem Wurf leider ebenso aufgegeben. Wenn ich auf den Ausstellungen, den Züchtern bei Facebook oder im Internet die Bulldogs sehe, so graut es mir. Alleine die - im übrigen standardwidrige - Mode mit den riesigen Falten über der Nase, ist ein hinreichender Grund, keinen Bulldog zu kaufen. Mit dem Kauf eines Bulldogs macht man sich heute der Unterstützung von Tierquälerei schuldig - so brutal das klingt. Wenn Bruno einmal nicht mehr ist, wird sein Nachfolger kein Bulldog sein - schweren Herzens, denn Bulldogs sind nach wie vor meine Leidenschaft. Vielleicht ändert sich noch was zum Guten, ich würde eine solche Entwicklung sofort aktiv unterstützen. Aber meine Hoffnungen tendieren derzeit gegen Null.

Halle an der Saale, im April 2016

Christoph Jung  
   
Christoph Jung
Bulldog Willi
Berta
Bruno

Weitere Informationen hier auf dieser Website und auf meiner persönlichen Webseite unter www.christoph-jung.com.

* * * * *

Von dieser persönlichen Stellungnahme abgesehen wird hier der Inhalt des Portals www.Bulldogge.de von 2012 wiedergegeben.

Bulldog-Zucht am Ende?

Nach der BBC-Dokumentation "Pedigree Dogs Exposed" mit ihrer erschütternden Dokumentation der Qualzucht-Realität, war es die erste Tat des britischen Kennel Clubs, den Standard für den Bulldog zu ändern. Der neue Standard sollte der Qualzucht einen Riegel vorschieben und die Gesundung des Bulldogs befördern. Auch in Deutschland wurden Forderungen nach einer Wende in der Hundezucht laut. Auch im damaligen Bulldog-Zuchtverein im VDH, dem ACEB, artikulierten einzelne Züchter diese Notwendigkeit.

Die Nomenclatura der deutschen Bulldog-Zucht bzw. Bulldog-Händler wendete sich gegen jede Maßnahme im Sinne des neuen Standards und bekämpft diesen bis heute. Offen wurde eine Petition gegen den neuen Standard des Kennel Clubs unterstützt. Der neue Standard wurde vom ACEB noch 2010, selbst nach dessen offizieller Verabschiedung durch die FCI, verleugnet. Bis heute wird auf den VDH-Ausstellungen in der Regel nach dem alten Standard gerichtet. VDH/FCI-Zuchtrichter wie Bulldog-Spezial-Richterin Petra-Grell-Hansohm verteidigen den alten Standard/US-Standard.

Im Kynos-Verlag erschien im Mai 2011 unten vorgestelltes Buch, das grundlegend mit der Qualzucht beim Bulldog abrechnet und nachweist, dass eine Wende in der Zucht zur Rettung dieser einmaligen und wunderbaren Hunderasse unerlässlich ist. Schließlich wurde der ACEB Mitte 2011 aus dem VDH ausgeschlossen.

Statt nach all diesen Zeichen einmal selbstkritisch das eigene Tun zu überdenken und an die immer lauthals und plakativ vorgetragene "Liebe zum Bulldog" zu denken, leistet die breite Mehrheit der Bulldog-Szene bis heute Widerstand gegen jede Reform zum Wohle der Hunde. Man will den übertypisierten = qualgezüchteten Bulldog aus den Cartoons von Hollywood. Da ehrliche Argumente für Qualzucht und Hundehandel fehlen, wird das begleitet von Versuchen, mit menschenunwürdigen Beleidigungen, gerichtlich als rechtswidrig erklärten Verleumdungen und offener Gewaltandrohung im Stile organisierter Rocker-Kriminalität, missliebige Stimmen mundtot zu machen. Solche Aktionen wurden und werden aktiv oder passiv von Züchtern, amtierenden Ausstellungsrichtern, Ex-ACEB-Vorständen, "Bulldog-Netzwerkern" und -Bloggern und weiteren Teilen der "liebenden" Bulldog-Szene getragen. Man muss zudem konstatieren, dass weite Teile des Bulldog-Marktes (und nicht nur bei dieser teuren Hunderasse) zunehmend per illegaler Praktiken bis hin zu organisierter Kriminalität kontrolliert werden, der es allein um den maximalen Profit auf Kosten der Hunde geht.

Auch die 2011 vom VDH eingeleiteten Maßnahmen, die hier mit großer Hoffnung aktiv begleitet wurden, scheinen keine Rettung des Bulldogs bewirken zu können oder auch nur zu wollen. Zwar beinhaltet die ZTP des VDH für den Bulldog die wohl weltweit höchsten Anforderungen an eine gesunde Zucht, was sehr zu begrüßen ist und den Bulldog retten könnte, doch in der Praxis scheint der VDH kaum etwas dafür zu tun, diese Papiere auch mit züchterischem Leben zu erfüllen. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Aktionen des VDH nur eine Mogelpackung für eine bessere Presse gewesen sind, real aber das "Bulldog-Qualzucht-Problem" stillschweigend "entsorgt" werden soll? Das Saldo des VDH, insbesondere sichtbar auf den Ausstellungen, sieht bis heute jedenfalls ernüchternd aus. So kann der Bulldog nicht gerettet werden!

Fazit: Die Bulldog-Zucht ist in Deutschland am Ende.

Die heutige Bulldogszene in Deutschland hat sich züchterisch wie auch ethisch vollkommen diskreditiert und disqualifiziert. An diesem Gesamtbild können leider auch die wenigen seriösen Züchter und gesunden Bulldogs, die es glücklicherweise noch gibt, nichts ändern - auch wenn diese vielleicht noch die Keimzelle einer gesunden Bulldog-Zucht sein könnten. Die moralische Verkommenheit der Bulldog-Szene (die Vorbedingung ist, wenn man diesen Fluch der Qualzucht über diese wundervollen, arglosen und friedlichen Geschöpfe bringt), die diese Szene in den letzten gut 30 Jahren, aber besonders in den letzten zwei Jahren eindrucksvoll und in dankenswerter Offenheit zur Schau gestellt hat, hat keinerlei Vertrauen verdient. Sie ist der Hauptgrund, warum es heute insgesamt kaum Hoffnung für den Bulldog zumindest in Deutschland gibt, warum man heute im Allgemeinen aus Tierschutzgründen vom Kauf eines Bulldog-Welpen abraten muss.

Viele langjährige Bulldog-Halter zweifeln daran, ob man sich aus Tierschutzgründen heute noch einen Bulldog zulegen kann. Der Schauspieler und Hundekenner Gert Haucke, selbst Bulldog-Fan und Halter von 2 Bulldog-Generationen, verzichtete schweren Herzen - eben aus Ernüchterung und Protest gegen die Qualzucht-Realität.

Varinia Jung mit Berta
Varinia Jung mit Berta

muffin
Muffin von André Sauvain


Pedigree Dogs ExposedDer gesunde Bulldog - ein idealer Begleiter - aber leider die seltene Ausnahme

Auch heute noch vergeben skrupellose Richter auf den Hundeausstellungen Championate und Top-Bewertungen an Show-Bulldogs, die evident Qualzucht-Merkmale zeigen, wie hier auf nebenstehendem Bild aus der am 27.02.2012 ausgestrahlten BBC-Doku Pedigree Dogs Exposed: Three Years On. Ein Hund mit solcher Faltenbildung leidet ein Leben lang an Entzündungen, die sich früher oder später zwangsläufig bilden um nur ein Beispiel zu nennen. Eine solche extreme Nasenfalte behindert die eh schon schwer geschädigte Atmung und Thermoregulation noch einmal zusätzlich.
Obwohl vom geltenden FCI-Standard verboten, werden Bulldogs mit extremer Faltenbildung am Kopf in dieser Szene immer noch hoch gehandelt. Dass die meisten Show-Bulldogs an Atemnot leiden und ihren Wärmehaushalt nur unzureichend regulieren können, dass mehr als 80% der Geburten per Kaiserschnitt geholt werden müssen, ist für solche Züchter, Richter und Halter kein Problem. Die in den letzten Jahren sogar zunehmende Verbreitung solcher Qualzucht-Merkmale ist ein Tierschutzverbrechen, Ausdruck einer zweifelhaften Ethik und skrupelloser Profitgier im Gewande des Hundefreundes. Wenn man sich heute auf Facebook umschaut, welche armen Hunde dort von der Bulldog-Zuchtszene gefeiert werden, so beweist das nur einmal mehr wie weit weg diese Szene von Respekt vor unseren Mitlebewesen ist. Ohne äußeren Zwang - etwa durch den Gesetzgeber oder/und Druck der Öffentlichkeit - wird sich diese Szene nicht im Interesse des Wohls der Hunde reformieren.

Bulldog einer der symbolträchtigsten Hunde

Aktuell gibt es eine Hautpflege-Serie für den Mann, die "Bulldog" heißt und in Deutschland über Rewe vertrieben wird: Man`s best Friend. Der Slogan "Sein Wir Ehrlich" würde auch so manchem unter dem Label "Bulldogger" ganz gut tun ;) Auch der in dieser Werbung verwendete Bulldog ist - wie fast immer in Werbung und Comics - leider übertypisiert, hier zuviele Falten im Gesicht. Links das Cover der Zeischrift Capital 3/2012. Hier das Video zu "Wake The Dog" von den Donuts. Und bei Fellows: Der Bulldog als Schredderei und Wächter der Daten. Ein paar Beispiele von Tausenden - aktuell und über Jahrhunderte. Der Bulldog ist der wohl meist verwendete Hund in der Werbung und das seit mehr als 300 Jahren.

Seit 2010 gilt der neue Standard - und nur DIESER - für den Bulldog

Mehr als 140 Jahre moderne Rassehundezucht haben bei diesem einst extrem robusten Kämpfer nachhaltige Spuren hinterlassen. Die Bulldogs der Show-Szene sind zu einer Karikatur verunstaltet worden und zudem oft sehr krank. Daher hat der zuständige britische Kennel Club bereits Ende 2008 einen neuen Standard für den Bulldog und weitere Maßnahmen zu seiner Gesundung vorgeschlagen, die von allen Bulldog-Freunden und (leider nur sehr kleinen Minderheit) der Bulldog-Züchter sehr begrüßt werden. Die Mehrheit der Bulldog-Züchter und insbesondere die Show-Züchter und alten Richter auf den Ausstellungen, auch in Deutschland, wehren sich bis heute gegen solche Maßnahmen. Trotzdem verabschiedete die FCI bereits im Oktober 2010 den neuen Standard, der seither alleine verbindlich ist. Wir packen es an!

Nachdem bereits seit Jahren aktive Bulldog-Freunde und einige Züchter für ein Gesundzuchtprogramm eingetreten sind, hatte sich im Juli 2011 auch der VDH für die Gesundung des Bulldogs positioniert. Der bisherige Zuchtverein ACEB wurde aus dem VDH ausgeschlossen und die Zucht des Bulldogs direkt unter das Dach des VDHs gestellt. Der Bulldog kann nur durch eine organisierte Anstrengung aller wahren Bulldog-Freunde unter den Züchtern und Haltern sowie lernfähigen Show-Richtern gerettet werden. Ob der VDH seinen Worten auch die Taten zur Rettung dieser traditionsvollen Hunderasse folgen werden, muss sich erst noch beweisen. Und leider findet er in der Szene der Bulldog-Züchter und -Richter kaum Unterstützung bei seinen Bemühungen um die Gesundung dieser Hunderasse.

Der Bulldog kam in den letzten 40 Jahren zu zweifelhaften Ehren. Er wurde zum Symbol der Fehlentwicklungen in der Hundezucht, zum überall in den Medien verwendeten Fanal der Qualzucht.

Show-Bulldog-Szene: Züchterisch und zivilisatorisch im Abseits

Der weltweit führende Experte in Sachen Plattnasen (Brachyzephalie) Professor Oechtering führt in der BBC aus, dass sich die Züchter der Plattnasen selbst disqualifiziert haben, indem sie über lange Jahre zeigen, dass ihnen das Wohl und die Gesundheit der Hunde gleich sind. Leider hat er recht. Positive Ausnahmen sehen wir nur vereinzelt und diese werden von der feinen "Szene" auch noch nach allen Regeln der Kunst gemobbt. Angesichts des züchterischen und zivilisatorischen Offenbarungseids weiter Teile der aktuellen Bulldog-Szene kann man - ungewollt - die Hoffnung der ZEIT nur gut verstehen: "Vielleicht wird es bald peinlich sein, mit einem Hund gesehen zu werden, der kaum lebensfähig ist. Pelz trägt man ja auch nicht mehr." (Die Zeit, 8.3.12.)

BBC Pedigree Dogs Exposed - Three Years On - vielleicht bringt dieser Film manchen Züchter und Käufer der Show-Bulldogs wenigstens ein wenig zum Nachdenken und zu etwas Respekt vor dem Wohl der Tiere. Aus der realen Tierschutz-Bilanz von gut 30 Jahren Bulldog-Zucht, mitten in Europa:

Bulldogs in Geschichte und Gegenwart

Kynos-Verlag "Dieses Buch zeichnet ein ausführliches und ehrliches Portrait des Bulldogs über die Jahrhunderte hinweg und bietet auch dem Rassekenner noch so manche interessante historische Information oder Abbildung.
Sowohl in den Kapiteln über die Historie des Bulldogs als auch in der Bestandsaufnahme der Gegenwart spricht immer das besondere Anliegen des Autors:
Die Zucht gesunder, fitter Bulldogs ohne die Übertreibungen und Irrwege, die in den letzten Jahrzehnten leider häufig beschritten wurden
." Besprechung bei Fachbuchkritik.

Wir trauern um Holger Fuhrmann, der uns nach kurzer schwerer Krankheit viel zu früh verlassen hat.
Holger war ein starkes Pfund im Kampf für eine Wende in der Hundezucht zum Wohle der Hunde und insbesondere im Kampf für eine lebenswerte Zukunft für die Bulldoggen - geradlinig, konsequent, unbestechlich. Holger zählte zu den Erstunterzeichnern des Dortmunder Appells für eine Wende in der Hundezucht. Holger du wirst uns fehlen!



Holger, hier mit Claudia nach der Teilnahme an der Anhörung im Bundestag zu einem neuen Tierschutzgesetz, wo er mit klaren Worten die Missstände in der Hundezucht anprangerte und wirksame Regelungen gegen Qualzucht einforderte (April 2010).

Radikales Umdenken nötig

Prof.Dr. Oechtering, weltweit führender Spezialist auf dem Gebiet der Hunde-Atmung, zu den Plattnasen allgemein:

"Ein radikales Umdenken bei der Zucht brachyzephaler Tiere ist eine wesentliche Voraussetzung zur Rettung dieser Rassen. Tierärzte und Zuchtverbände müssen effektiver zusammenarbeiten und die Problematik offen diskutieren."
und
"Extreme Brachyzephalie ist eine menschengemachte Erbkrankheit, die zu schweren und lebenslang anhaltenden gesundheitlichen Schäden führt. "

+ Veröffentlichungen zum Thema Brachyzephalie bei Hunden
+ Initiative gesunde Bulldoggen

(Beiträge: Christoph Jung)



>>> zur Startseite von Bulldogge.de